INFO       FAQ      LINKS      SPONSOREN     

 

Biografie

F L O R I A N  A S T
Bern, anno 2007

Florian Ast, am 20. Juni 1975 zum Singen geboren. Kindheit ist Spielzeit. Beim sensiblen Knaben Florian waren die Spielsachen Musikinstrumente. Bereits als Knirps hämmerte und trällerte der hellwache Florian bekannte und selbst erdachte Lieder auf dem Klavier. Und auf die abgedroschene Erwachsenenfrage: «Was willst du werden?» Kam die Antwort mit entwaffnender Selbstverständlichkeit: «Musiker!» Während der Schulzeit wirkte Florian in verschiedenen Formationen an Feiern und Festen und organisierte die ersten, eigenen Konzerte. Schon 1989 integrierte der singende Jungmusiker eine Novität in die üblichen Rockinstrumente wie Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug: Das Schwyzerörgeli! Mit dem neuen Sound produzierte seine Jugendband «Generalabonnement» Sympathien on the rocks am Laufmeter.

Florian Ast, der Sechzehnjährige, erhielt einen Vertrag und nahm die erste Maxi-CD auf. Davon leben konnte man nicht – konnte ein Schweizer Musiker überleben? So rang sich Florian durch, neben der Musik einen zusätzlichen Beruf zu erlernen und durchlief das Praktikum als Kindergärtner. Zur Berufsausübung kam es nie – die Schwingungen der Musik dominierten. Gerade mal 18 Jahre alt unterschrieb Florian einen Künstlervertrag bei der weltweit tätigen Plattenfirma BMG Ariola. Von nun an ging’s Bergauf.

Florian Ast, der Komponist, begeistert 1996 mit der Single «Daneli» Zehntausende von Menschen. Das Lied ergriff die Zartheit des Herzens. Nicht verwunderlich, dass wenig später «Florenstein», das erste Album des Jungstars, mit Gold und Platin ausgezeichnet wurde. Mit über 70‘000 verkauften Discs avancierte Florian zum jüngsten Schweizer Platin-Sänger aller Zeiten! Florians Natürlichkeit wurde bewundert, seine unvergleichliche Stimme gefragt, Konzerte folgten, und während der «Florenstein-Tour» mit über 200 Auftritten schaffte der multi talentierte Florian den endgültigen Auftritt zum Profi. Seine Erfolge liessen ihn nie abheben. Selbst während den anstrengenden Tourneen komponierte und textete Florian an neuen Songs. Mit dem Folgealbum «Gringo» verabschiedete er sich von der Ethno-Welle die er übrigens in der Schweiz mit ausgelöst hatte.

Florian Ast, der Unermüdliche, tourte durch Deutschland und Österreich. Als Support Act von «Deep Purple» verblüffte er die begeisterten Zuhörer auf Berndeutsch. Im Jahr 2000 der nächste Streich mit dem Album «Spitz» und der Single-Hit «Sex». Der musikalische Allrounder und der geistreiche Textschreiber Florian hatten sich durchgesetzt. Belohnt mit der Ehrung in Gold und Platin.

Florian Ast, der Nachdenkliche, sehnte sich nach einer schöpferischen Pause. Monatelang beobachtete er die Wiener Musikszene, reiste nach Kenia, belauschte die Afrikanischen Rhythmen. In seinem Album «Bilderbuch» erstaunt die feinfühlige Gedankentiefe des 27-jährigen Künstlers. Florian wird ernst genommen.

Florian Ast, der Fleissige, verliert die Bodenhaftung nie und bleibt bescheiden. Er komponiert und textet die Single «Träne», die er gemeinsam mit der Schlagersängerin Francine Jordi im Duett vorträgt. Das Lied wird mit rund 70‘000 verkauften Platten die erfolgreichste Schweizer Single. Den altbekannten Welthit «Lucky lips» überträgt Florian in eine köstliche, unbekümmerte und fröhliche schweizerdeutsche Fassung. «Schöni Meitschi» wird zum «Vollträffer» - so der Titel seiner ersten Hitsammlung.

Florian Ast, der Glaubwürdige, unterzeichnete 2004 seinen neuen Vertrag mit der internationalen Plattenfirma Universal Music und produziert sein fünftes Studioalbum «Astrein», gefolgt von einer ausverkauften, «astreinen» Tour in den grossen Schweizer Städten. Der rastlose Florian gönnt sich nur eine kleine Pause und tüftelt an neuen Songs für ein Album, in das auch einige Lebenserfahrungen einfliessen durften. «Läbeszeiche» (2007) fliegt auf Anhieb an die Spitze der Schweizer Charts. Insgesamt schaffte es Florian Ast mit seinen bisherigen sieben Alben jedes Mal Gold und Platin. Der sympathische und unkomplizierte Florian hatte sich – wie die grosse Schweizer Boulevardzeitung Blick registrierte – endgültig zum «Schweizer Pop-Genie» entwickelt.

Erich von Däniken